| Trainingsweekend 2011 |
| Geschrieben von: Senta Buck |
|
Noch etwas müde kamen einige Teilnehmer am Samstag morgen in der Turnhalle Letzi an. Auf dem Parkplatz stand ein Auto mit auffälligem Berner Nummernschild und die Besitzerin dieses strahlte bereits übers ganze Gesicht, wartend in der Turnhalle. Guido und Sonja jagten uns im ersten Trainingsblock durch die Halle. Ja ja, der Herr führt beim tanzen und zur «Belohnung» darf die Dame beim Platzwechsel auch noch mehr laufen als dieser. Die Wiedereinführung in die Schritt-Techniken war für alle gut und wichtig. Der Trick mit dem Achti mit den Armen (let it Flow Baby!) war ein super Geheimtipp und dass der Rückplatz wirklich nichts mit einer Rücklage zu tun hat war auch wieder mal gut zu hören. Es gab noch eine Runde mit Tipps zu Eingängen und Ausgängen von Akrobatikelementen. Dabei konnten sich die Paare auch gegenseitig mit Ideen helfen was zu tollen neuen Figuren führte. Es gilt das gelernte im zukünftigen Training nicht zu vergessen und das Motto gilt: «drannebliibä»! Das Mittagessen wurde im Restaurant eingenommen und unsere medizinische Gruppe fühlte sich aufgrund der vielen Billardtische in Reih und Glied an die Pathologie erinnert (…). Am Nachmittag heizten Hanna und Dominik uns mit Akro-Aufbau ein. Spannung, Timing und Technik …! Da gabs das Päckli, den Konzert Schultersitz (inkl. Verletzungen an sehr heiklen Stellen …) und Flieger Vorbereitung. Da waren unter anderem folgende Statements in der Halle zu vernehmen: «Wie soll ich mehr springen wenn du nicht hältst?» Oder «Halt nicht wie ein Ochse das tut weh!». Zudem kann kurzweiliger Paartausch auch zu folgenden Aussagen führen «aber mit ihr ist es viel leichter als mit dir» … Nun egal, es hat Spass gemacht. Es wurde auch noch mit Videobeweis gearbeitet, bevor wir in den wohlverdienten Feierabend entlassen wurden. Am Sonntag krochen die einen Teilnehmer vom ersten Muskelkater ziemlich geplagt in die Halle. Einige Eifrige wärmten sich bereits vor Beginn auf, nur um für das «gefürchtete» Aufwärmen von Luigi bereit zu sein (ehemalige TW-Besucher und die Bichelsee-Gruppe kennen dies). Entwarnung! Alice führte das Aufwärmen durch und meinte es etwas gnädiger mit uns als ihr Partner. Alice und Luigi brachten uns zwei Kurz-Programme und eine neue Halb-Akro bei. Dabei fielen Sätze wie (mit dumpfer Stimme) «oh … mit dim Füdli landisch du direkt uf mim Darm … uuhhh». Und einige Teilnehmerinnen (ja es sind immer die gleichen) unterhielten alle mit Ihren lustigen Geräuschen bei misslingen von Akros. Das Mittagessen, diesmal beim Italiener überzeugte und wir stärkten uns für den Nachmittag. Nicht allen bekam das üppige Mittagessen (vorwiegend grosse Pizzen und Dessert inkl.) wie geplant. Schuld daran war das – bereits am Anfang hochstehende – Training von Florian, respektive die Koordinations-Übungen mit dem Springseil. Florian kam notabene direkt aus dem Grippebett in die Turnhalle und machte beim hüpfen natürlich trotzdem die beste Figur von allen (ja ja, dieser Turnlehrer halt … ;-). Es kam noch ein Synchronprogramm zusammen mit Lia und am Schluss das verdiente und nötige Ausdehnen. Gibt es Erfolgsbeweise respektive Erfolgsnachweise für dieses Weekend? Oh jaaa! blaue Flecken gehörten zum erklärten Ziel … und, beklagen wir uns Frauen? Nein … denn wir wollten es ja nicht anders – würde wohl der Herr vor dem Richter sagen … In diesem Sinne bis auf ein sportliches nächstes Mal! |
